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10. Februar 2026 – Safer Internet Day: Welttag für Sicherheit im Netz
Heute wird weltweit der Aktionstag zur Sensibilisierung für Onlinesicherheit begangen. „Der Landesbeirat für das Kommunikationswesen legt besonderen Wert auf die Entwicklung und Umsetzung der digitalen Bildung von Jugendlichen und Eltern“, so Präsidentin Judith Gögele.
Am heutigen 10. Februar 2026 ist der internationale Aktionstag zur Sensibilisierung für Onlinesicherheit. Jedes Jahr ruft der Safer Internet Day (SID) die zahlreichen Akteurinnen und Akteure dazu auf, sich für ein sichereres und besseres digitales Umfeld für junge Nutzerinnen und Nutzer einzusetzen.
Der Landesbeirat für das Kommunikationswesen weist darauf hin, dass der SID einen wichtigen Anlass darstellt, um die Dringlichkeit zu betonen, Mädchen und Jungen zu einem bewussten Umgang mit dem Internet anzuregen und auf die aktive und verantwortungsvolle Rolle jeder und jedes Einzelnen bei der Gestaltung des Internets als positiven und sicheren Ort aufmerksam zu machen.
Judith Gögele, Präsidentin des Landesbeirates für das Kommunikationswesen, unterstreicht: „Der Landesbeirat für das Kommunikationswesen ist besonders engagiert in der Entwicklung und Umsetzung der digitalen Bildung junger Menschen. Auf unserer Website finden Sie unsere Kampagnen gegen Hass und für Respekt im Netz. Darüber hinaus fördern und unterstützen wir finanziell den Smartphone-Führerschein für Eltern, der in Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention entwickelt wurde. Wir legen großen Wert auf die Förderung eines korrekten Umgangs mit digitalen Instrumenten, auch unter Einbindung der Schulen.“
Die Präsidentin erinnert außerdem daran, dass Fälle von Cybermobbing unter Jugendlichen zunehmend häufiger auftreten, ebenso wie Hassrede im Netz, die Verbreitung intimer Bilder ohne Zustimmung und andere Formen digitalen Missbrauchs. „Nicht nur anlässlich des Safer Internet Days 2026“, betont Gögele, „ist es von grundlegender Bedeutung, Mädchen und Jungen dabei zu helfen, das Internet und künstliche Intelligenz bewusst, sicher und verantwortungsvoll zu nutzen. Cybermobbing unter Jugendlichen ist ein wachsendes Phänomen, das uns vor die Notwendigkeit von Schutz und digitaler Bewusstseinsbildung stellt.“
Laut offiziellen Daten haben 47,1 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren Cybermobbing erlebt: beleidigende Nachrichten, Beschimpfungen oder Drohungen im Internet oder der Ausschluss aus Chats und Onlinegruppen. Vor der Pandemie lag dieser Wert bei 34,1 Prozent. Laut der jüngsten ISTAT-Erhebung (2023) haben fast 20 Prozent der 14- bis 19-Jährigen mehrmals im Monat beleidigende, aggressive oder ausgrenzende Erfahrungen gemacht – sowohl online als auch offline –, während 1,5 Prozent angaben, wiederholt körperliche Bedrohungen und Übergriffe erlebt zu haben.
„Die Rolle der Eltern, Lehrpersonen und anderer Bezugspersonen“, so Präsidentin Gögele abschließend, „ist entscheidend für einen sicheren und kritischen Umgang mit digitalen Werkzeugen und für die Prävention von Risiken. Den ‚Smartphone-Führerschein – Eltern‘, den wir am 11. Dezember letzten Jahres in Bozen der Öffentlichkeit vorgestellt haben, haben wir entwickelt, damit Eltern Kinder und Jugendliche begleiten und ihnen helfen können, die Onlinewelt mit einem angemessenen Maß an Autonomie und Schutz zu erleben.“
LBK

